Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer und seinen Auftraggebern über die Erstellung von Video- und Animationsinhalten, insbesondere:

KI-basierte Kurzvideos (z. B. Shorts, Reels, Social-Media-Videos)

Stockvideo-basierte Image-, Produkt- und Recruitingvideos

2D-Animationsvideos (z. B. Erklär- und Präsentationsvideos)

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

2. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem individuellen Angebot, der Paketbeschreibung oder einer schriftlichen Vereinbarung.

Sofern nicht anders vereinbart, ist eine Korrekturschleife enthalten.
Weitere Änderungswünsche, inhaltliche Anpassungen oder zusätzliche Leistungen werden gesondert berechnet.

Ein konkreter wirtschaftlicher oder werblicher Erfolg (z. B. Reichweite, Bewerbungen, Verkäufe) ist nicht geschuldet.

3. Preise & Zahlung

Alle Preise sind Endpreise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung), sofern nicht anders angegeben.

Die Zahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Lieferung ohne Abzug fällig.

Bei Aufträgen mit einem Auftragswert über 400 € kann eine Anzahlung von bis zu 30 % verlangt werden.

4. Nutzungsrechte

Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbegrenztes Nutzungsrecht an den gelieferten Videos.

Die Nutzung ist gestattet für:

eigene Marketing-, Image-, Recruiting- und Social-Media-Zwecke des Auftraggebers

Nicht gestattet ist:

Weitergabe an Dritte

Weiterverkauf oder Unterlizenzierung

Nutzung als Template, Produkt oder Bestandteil eines Weiterverkaufsangebots

Sofern nicht ausdrücklich vereinbart, werden keine Rohdaten, Projekt- oder Editierdateien (z. B. Toonly-, Premiere- oder After-Effects-Dateien) herausgegeben.

5. KI- & Stockmaterial

Die Videos können ganz oder teilweise unter Verwendung von KI-Systemen sowie lizenziertem Stockmaterial erstellt werden.

Der Auftragnehmer gewährleistet die Nutzung im Rahmen der jeweils gültigen Lizenzbedingungen der eingesetzten Anbieter.
Eine darüberhinausgehende Exklusivität oder Schutz vor ähnlichen Darstellungen Dritter ist nicht geschuldet.

Der Auftragnehmer haftet nicht für zukünftige Lizenz- oder Nutzungsänderungen der Drittanbieter.

6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Umsetzung erforderlichen Inhalte (z. B. Texte, Logos, Marken, Aussagen, Produktinformationen) rechtzeitig zur Verfügung.

Der Auftraggeber versichert, über alle erforderlichen Rechte zu verfügen, und stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung der bereitgestellten Inhalte entstehen.

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Lieferzeiten entsprechend.

7. Lieferzeiten

Angegebene Lieferzeiten sind unverbindliche Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden.

Für Kurzvideos liegen die üblichen Lieferzeiten bei 24–48 Stunden, abhängig von Umfang und Auftragslage.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden.

Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Umsatzausfälle, Reichweitenverluste oder sonstige Folgeschäden ist ausgeschlossen.

9. Stornierung

Eine Stornierung ist bis zum Beginn der Videoproduktion kostenfrei möglich.

Nach Produktionsbeginn werden 50 % des vereinbarten Gesamtpreises fällig.
Bereits erstellte Teilleistungen dürfen in Rechnung gestellt werden.

10. Widerrufsrecht

Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei individuell erstellten digitalen Inhalten oder Dienstleistungen, sofern der Auftraggeber ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird (§ 356 Abs. 5 BGB).

11. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sofern der Auftraggeber Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.